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Was ist Schule?

Von Ekkehard Schutsch, Vater von vier Kindern. Krebsow, 25.6.2015

Schule soll Menschen, vornehmlich Kinder, bilden. Wenn sie das leistet und Kinder zu Gott führt, erfüllt sie ihren Auftrag!
Doch oft erfüllt sie ihn nicht:
Kinder aus schwachen Familien bleiben ungebildet und Kinder aus
starken Familien verderben. Dafür werden Eltern mit Steuern, Schulgeld, Fahrwegen und Diensten belastet. Ein Familienleben ohne Schule, nur mit Hausschule, wäre dann für die Entwicklung des Kindes besser.

Man muß also zwei Schultypen unterscheiden:

Die institutionelle Schule, in der Kinder massenweise von fremden Menschen unterrichtet werden, und die Hausschule, in der gewöhnlich Familienmitglieder die Lehrer sind.

Die Hausschule muß als Lösung in der Not, wenn die öffentliche Schule versagt, erlaubt sein, denn nur sie sorgt wirklich für Wettbewerb.
Unter mehreren Herstellern von Autos muß dem Bürger auch die Freiheit
bleiben kein Auto zu kaufen, und zu Fuß zu gehen, was schneller sein kann, wenn das Auto teuer und schlecht ist, vgl. Trabant in der DDR.
Doch die Heimschule, auch als Hausschule oder Homeschooling bekannt, ist von den Nationalsozialisten unter Adolf Hitler 1938 für ganz Deutschland verboten worden. Das Gesetz gilt in den Landesverordnungen bis heute, während das Grundgesetz mißachtet wird, vgl. Artikel 7, Abs. 4: „Das Recht zur Errichtung privater Schulen wird gewährleistet.“ In Artikel 7 Abs. 1 steht lediglich: „Das gesamte Schulwesen steht unter der
Aufsicht des Staates.“ In Artikel 6, Abs. 2 heißt es: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuförderst ihnen obliegende Pflicht.“
Wäre die Hausschule erlaubt, was das Grundgesetz nicht ausschließt (!), würden Kinder nur dann zu der institutionellen Schule gehen, wenn Eltern in ihr einen Sinn sehen. Die Schulpflicht in Deutschland, die ein Zwang ist, bewirkt das Gegenteil von Bildung. Eine Bildungs- oder Unterrichtspflicht wäre der richtige Weg, der
alle Formen einschlösse, die zu Bildung führen. Obwohl fast alle Staaten der Erde das Recht der Bildungsfreiheit achten, entziehen sich einige der Pflicht für die physische Grundlage der Schulen zu sorgen.
Vorbildlich erscheint mir das dänische Modell mit den Bildungsgutscheinen.

Durch den Schulzwang müssen sich Lehrer nicht bemühen, da die Kinder notfalls mit der Polizei kommen. Damit sind Familien der Willkür der Lehrer ausgeliefert und der Staat kann seine Interessen durchsetzen. Die Kinder müßten den Lehrern leid tun, doch hohe Gehälter macht sie hart. Gewissenkonflikte sind die Folge, die
die Ursache für die hohen Krankheitsstände an den Schulen sind. Eltern können sich über Unterrichtsausfälle freuen, wenn die Mißhandlung ihrer Kinder unterbrochen wird.

Meine Forderung, damit ich bereit bin meine Kinder den Schulen anzuvertrauen:

• Die Schule des Staates muß bilden! Kinder müssen nicht nur Wissen, sondern auch Moral erfahren, die durch einen christlichen Glauben, der die Grundlage unserer Gesellschaft war, erreicht wird. Er schließt auch die künstlerischen Fächer ein. Hilfreich ist, wenn Jungen Lehrer haben.

• Die Schule muß alle Kinder aufnehmen! Eltern mit vier Kindern werden mit vier verschiedenen Schulen überfordert. Grundschule, Orientierungsstufe, Realschule und Gymnasium bilden keine Gemeinschaft.

• Die Schule muß in der Nähe sein und darf Eltern durch Fahrwege, Dienste und Schulgeld nicht überfordern!

• Damit die Familie leben kann, müssen die Schulen die Kinder ab Mittag frei geben! Auch den Schulen wäre geholfen, weil sie mit Kindern ohne Familie hilflos sind. Familien sind auch heute noch die wahren Schulen. An Kinderheimen, die durchschnittlich Kosten von 5000 Euro pro Kind und Monat haben, sieht
man was Familien leisten. Die Kinder aus den Heimen sind oft verzogen und erhalten keinen Schulabschluß!

Seit Jahrzehnten versucht man in Deutschland die Schulen zu reformieren und kommt zu immer schlechteren Ergebnissen, die so schlimm sind, daß Frauen kaum noch Kinder bekommen und Deutschland ausstirbt. Die einfachste Lösung, meine Forderung zu erfüllen, wäre die Bildungsfreiheit zu ermöglichen, also
Hausschule zu dulden. Da Eltern sich immer für ihr Kind das Beste wünschen, würde sich die beste Schule durchsetzen. Die Hausschule würde also die institutionelle Schule gut machen. Lehrer hätten wieder Spaß an ihrer Arbeit, weil Kinder zu ihnen kämen, die wirklich lernen wollen.




















Was ist die Anthroposophie?
 

Von Ekkehard Schutsch, Vater von vier Kindern. Krebsow, 5.2.2016

Ist die Anthroposophie eine Wissenschaft, eine Philosophie, oder eine Religion? Wenige Menschen wissen genau, was sie ist. Darin liegt, meiner Meinung nach, eine Gefahr, die man sehen sollte!  Ekkehard Schutsch ist, als Betroffener, bemüht um eine Aufklärung.

Im Matthäus 7,15-16 steht: „Seht euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

Ist die Anthroposophie, mit ihren inzwischen zirka 240 Waldorfschulen in Deutschland, eine weitere Bedrohung gegen das gute christliche Leben in Deutschland? Ich verweise hierzu auch auf meinen Weckruf auf der Startseite.  

Sicher ist die Waldorfschule die größte Frucht, die die Anthroposophie von Rudolf Steiner, der von 1861 bis 1925 lebte, hervorgebracht hat.

Ich beobachte, daß Lehrer, Eltern und vor allen die Schüler, durch die Waldorfschulen nicht unbedingt zu Gott geführt werden, sondern, im schlimmsten Fall, zum Teufel gehen. Viele Schüler sind dermaßen verwirrt, daß sie den Halt des Anstandes verlieren. Das zu sagen fällt mir außerordentlich schwer, weil meine eigenen Kinder bereits, in vierter Generation, zu einer Waldorfschule gingen. 

Gerade auch Christen haben ihre Kinder den Waldorfschulen oft anvertraut, doch es scheint, daß die Schulen den christlichen Glauben im Kinde kaum gewahrt haben und erst recht nicht förderten.

Wie kann das sein? War Rudolf Steiner etwa kein Christ? War er ein Antichrist und hat uns 97 Jahre getäuscht? Die erste Waldorfschule ist 1919 gegründet worden, in Stuttgart, auf der Uhlandshöhe. Sind die Waldorfschulen, nach der Wende, zum 21. Jahrhundert mißglückt?

Ist die Waldorfschule ein Wolf im Schafspelz, der die Christen anzieht, um sie zu verführen, zur Welt und zur Sünde? Um das heraus zu finden äußere ich mich hier öffentlich, denn offiziell bin ich bisher mit meinen Anfragen, beim Bund der Freien Waldorfschulen in Stuttgart, ignoriert worden! Die Angelegenheit zu klären ist mir außerordentlich wichtig, weil nicht nur meine Kinder, sondern auch ich Opfer der Schule war.

Ich ging von 1970 bis 1982 zu der Rudolf Steiner Schule in Berlin-Zehlendorf, doch lernte ich dort fast nichts! Ich suchte den Grund dafür bei mir selbst und blieb hoffnungsvoll, bis meine eigenen Kinder in die Schule kamen. Erst als auch sie an der Waldorfschule nichts lernten, begann ich die Waldorfpädagogik kritisch zu sehen. Nach der vierten Klasse mußte ich meine Kinder aus der Freien Waldorfschule Greifswald entfernen, weil Gespräche unmöglich wurden.

Kurz nach meiner Schulzeit nahm sich eine gesunde, gut aussehende und intelligente Klassenkameradin ihr Leben. Immer wieder erfahre ich von Greueltaten, im Zusammenhang mit der Waldorfschule.

Sind das Zufälle, die es an der Staatsschule auch gibt? Nein, ganz sicher nicht, doch ich weise auch drauf hin, daß wir auch mit Staatsschulen und anderen sogenannten freien Schulen Probleme hatten. Die Probleme sind jedoch anders gelagert. Nur an der Waldorfschule bekommt man keine Noten und wird immer versetzt. Wenn man nicht noch extern gefördert wird, läuft man Gefahr, die ganze Waldorfschulzeit durchgeschleift zu werden, ohne eine Chance in den Unterricht wieder einsteigen zu können, wenn das Lesen erst nach der vierten Klasse begriffen wurde. Gerade die Jungs fallen zu zirka 25% durch die Maschen der Waldorfpädagogik, was traumatische Erlebnisse zur Folge haben kann. Das ist eine Mißhandlung, die Ähnlichkeit mit der von Kaspar Hauser hat!  

Ich hatte Glück, daß sich nach meiner Waldorfschulzeit ein Meister der Technischen Universität Berlin um mich kümmerte und mich aufbaute. Doch geht man zwölf Jahre zu einer Schule, die den Eltern noch ein Vermögen kostet, um in der Lehre die Nachhilfe für den Dreisatz zu bekommen? Bei den Sprachen tun sich noch größere Abgründe auf, was besonders peinlich ist, weil Vertreter des Bundes damit werben, wie gut die Fremdsprachenkenntnisse von Waldorfschülern seien. Man erhielte ab der ersten Klasse Englisch und ab der zweiten Klasse Französisch oder Russisch. Doch ich hatte nie einen Waldorfschüler kennen gelernt, der die Sprachen konnte, außer er lebte eine längere Zeit in den Ländern!

Zu meiner Belastung, daß ich in der Waldorfschule kaum etwas lernte, kommt hinzu, daß ich einen Schulweg hatte, für den ich jeden Tag zirka drei Stunden benötigte. Ich will auch einräumen, daß ich nicht besonders intelligent bin und etwas faul war. Doch später schaffte ich das Abitur an der Staatsschule und konnte studieren.   Das Studieren muß man auch kritisch sehen, weil es wenig dazu beiträgt, daß man eine Familie gründet. Insbesondere Mädchen leiden darunter, die, weil sie das Abitur so gut schaffen, zum Studieren verführt werden. Die Erkenntnis für sie, doch lieber Mutter geworden zu sein, kommt für viele Frauen zu spät.   Dennoch hatte ich angenommen, daß die Waldorfschule christlich sei und wurde von meinen Eltern auch noch zu der Christengemeinschaft geführt, in der ich getauft und konfirmiert wurde, sogar getraut. Erst später bemerkte ich, daß die christlichen Werte an den Waldorfschulen nur dann vorhanden sind, wenn Christen als Lehrer da waren. Doch sie kamen immer seltener. Tragisch, weil die Waldorfschulen auf christliche Lehrer in einer besonderen Weise angewiesen sind, denn ohne den Leistungsdruck müssen die Lehrer ihre Schüler wirklich lieben. Ich glaube, daß diese Liebe und Herzenskräfte nur von Christen kommen können.    

Die Sakramente in der Christengemeinschaft
 

War auch da nur alles Schein? Viele Kinder werden getauft, wobei man bei den Babys von der Segnung sprechen sollte, denn Jesus taufte nur Gläubige. Sie sind zum Glauben bekehrt und haben Buße getan, ihre Sünden ans Licht gebracht und ihr Leben dem Herrn übergeben. Durch das Untertauchen in der Taufe lassen sie die Welt zurück. Jugendliche, die konfirmiert werden, sind weniger und Erwachsene, die getraut werden, erscheinen nur ganz selten in der Christengemeinschaft! Der Gottesdienst in der Christengemeinschaft nennt sich die Menschenweihehandlung und ähnelt der heiligen Messe in der katholischen Kirche. Die Christengemeinschaft kennt sieben Sakramente: Die Taufe, die Konfirmation, Menschenweihehandlung, die Trauung, das erneuerte Sakrament der Beichte, die Priesterweihe und die letzte Ölung.  

Die Ursache für den Schein, daß junge Menschen in der Christengemeinschaft nicht zu Gott kommen und sich abwenden, ist in der Waldorfschule zu suchen. Da die Christengemeinschaft keine eigene Schule hat, ist sie von der Waldorfschule abhängig. Sie waren beides Schöpfungen von Rudolf Steiner und werden bis heute gemeinsam wahrgenommen.  

Daß die Waldorfschulen versagen, die Kinder zu Gott zu führen, liegt sicher nicht an den oft tollen Gebäuden, die sie haben, sondern an dem übertriebenen Verständnis für alle Kulturen und Religionen, sie in die Schule hinein nehmen. Wenn man sie alle im Klassenzimmer hat, muß man sich nicht wundern über das Chaos. Im Schulamt Greifswald hat man mir erklärt, daß die Waldorfschule die lauteste Schule von Deutschland ist! Doch schon jedes Kind weiß, daß lauter Unterricht kein Unterricht ist!  

Meine Hoffnung ist, daß die Waldorfschulen wieder christliche Schulen werden, doch der Weg dahin könnte schwer sein, weil die Schulen schon zu viele Atheisten in sich haben. Die Kommunisten haben mit der Waldorfschule ihre DDR-Schule zurück. Mich wundert, daß der schöne Morgenspruch immer noch gesprochen wird. Genauso, daß die Oberuferer Weihnachtsspiele noch aufgeführt werden, die wirklich christlich sind. Sie kommen mir in den Waldorfschulen inzwischen wie ein Fremdkörper vor, doch vielleicht sind sie der seidene Faden, der die Waldorfschulen noch retten kann.

Zum Abschluß möchte ich den Waldorfschulen noch zu Gute halten, daß ich immer gerne die Eurythmie machte, die ich sogar für eine Gottanbetung hielt. Leider beschränkt sich das Tragen der schönen Kleider nur auf das Fach. Mädchen nehmen von ihm kaum etwas mit. Nach dem Eurythmieunterricht zwängen sie sich sofort in ihre hautengen Jeans und verkommen wieder zu Jungen. Doch sie sind keine Jungen, Gott hat sie als Mädchen auf die Welt gebracht. Dieser Widerspruch hat erhebliche Auswirkungen auf das Seelenleben. Sollte das Mädchen nicht als Frau eine Gehilfin des Mannes sein? Ich hatte über 30 Klassenkameraden, doch nur zwei oder drei Familien bildeten sich! Sicher wäre es gut Mädchen und Jungen auch mal zu trennen, damit die Mädchen einen Schutzraum erhielten und sich trauten den Rock zu tragen, und Inhalten nachgingen, die zu ihrer Veranlagung paßten. Umgekehrt gelte das für die Jungen genauso. Warum müssen die Mädchen tischlern und die Jungen stricken?

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Dipl. Ing. Ekkehard Schutsch

http://www.kirche-mv.de/Ehepaar-aus-Vorpommern-stellte-sich-der-Schulpflic.5773.0.html

In dem folgenden Vortrag können von Lothar Gassmann weitere Antworten gehört werden:

https://www.youtube.com/watch?v=WVD7u6dhfrs    

Über die Musik

Wie der Fernseher Einzug in unsere Haushalte gehalten hat, ist die Hausmusik fast vollständig verschwunden. Wir wollen den Prozeß umkehren. So freuen wir uns über Gäste, die Musikinstrumente mitbringen, mit denen klassische Musik gemacht werden kann.

Über das Malen

Allein wegen der schönen Natur, direkt hinter unserem Haus im Park, lohnt es zu malen. Frau Lahna Schutsch gibt gerne Anleitung zum Aquarellmalen mit Wasserpflanzenfarben. Aber auch die Fernsicht auf die Natur, über die bei uns angrenzenden Felder sind ein Motiv. Der Tag kann mit einem wunderschönen Sonnenuntergang beendet werden. Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, kann die Malerei von Caspar David Friedrich, im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald, bewundert werden.

Über die Eurythmie

Eurythmie ist eine Bewegungskunst, die ihren Raum zwischen Geist und Körper hat und unser Bewußtsein für unsere seelischen Empfindungen fördert, aber auch unseren Körper stärkt.

Es gibt die Laut- und die Toneurythmie, in der sich aus Worten oder Tönen, nach bestimmten Gesetzen, Formen bilden, die aus Gebärden der Arme und Umgängen bestehen. Da die Bewegungen durchgeistigt sind und dem Menschen entsprechen, haben sie, bei richtiger Ausführung, eine heilende Wirkung. Daher gibt es auch die Heileurythmie.

Zum Wohlbefinden und zur Unterstützung der Formen können Eurythmiekleider und Schleier getragen werden.

Eurythmie kann so schön sein, daß man sie auch zur Aufführung bringen möchte. Da können Gedichte oder Musikstücke eurythmisiert -und sichtbar gemacht werden. Zuschauer, die da innerlich mitgehen können, erfahren Wunderbares.

 



Bühneneurythmie: Benedikta Schradi , Toneurythmie (S.Rachmaninov)
Foto : Marcel Sorge (www.eurythmie-kunst.de)

Lesen & erkennen

Bücher von Rudolf Steiner sind Werke, die sich für viele Menschen schwer erschließen. Will man die Inhalte der Bücher verstehen, kann ein Lesekreis helfen. Er motiviert und regt zum Denken an, damit auch Erkenntnisse gewonnen werden können.